Kompressorsteuerungen - Zentrales übergeordnetes ES-Steuermodul

Komplexe Anforderungen meistern

Die ES-Steuerung koordiniert mehrere Kompressoren, um die Druckluftversorgung an einen wechselnden Bedarf anzupassen. Dabei werden Systemdruck, verfügbare Kompressoren und Lastprofil berücksichtigt. Mögliche Energieeinsparungen hängen von Auslegung und Betriebsbedingungen ab.

Kompressoren harmonisieren mit ES

Bei Anlagen mit mehreren Kompressoren reguliert die ES-Steuerung den Systemdruck, indem sie Kompressoren startet und stoppt und bei geeigneten Antrieben die Drehzahl regelt. Ein integrierter Rechenalgorithmus koordiniert den Einsatz der Kompressoren.

Welche Druckregelung erreichbar ist und wie sie sich auf Energieverbrauch und Systemstabilität auswirkt, hängt von Lastprofil, Druckluftbedarf und Anlagenkonfiguration ab. Mehrere Druckbänder können für unterschiedliche Betriebszeiten eingerichtet werden. Die Status- und Betriebsparameter der verbundenen Kompressoren können über die Bedieneroberfläche beobachtet werden.

Die Abbildung zeigt das Prinzip der Druckregelung schematisch. Sie enthält keine Messdaten einer konkreten Anlage; mögliche Einsparungen müssen für den jeweiligen Betrieb ermittelt werden.

Fragen Sie sich....

Wie werden mehrere Kompressoren ohne zentrale Steuerung betrieben?
Die einzelnen Kompressoren reagieren über ihre eingestellten Last- und Entlastungsdrücke auf den Druckluftbedarf. Je nach Einstellung können dabei unnötiger Leerlauf oder ein höherer Systemdruck entstehen. Eine zentrale Steuerung kann den Betrieb auf den gemeinsamen Bedarf abstimmen.

Was ist für einen passenden Systemdruck zu berücksichtigen?
Neben dem Kompressordruck beeinflussen Filter, Behälter und Leitungen den Druck am Verbrauchsort. Auslegung und Regelung werden auf die Anforderungen der Anwendung abgestimmt.

Wie lassen sich Betriebsstunden und Wartung koordinieren?
Die ES-Steuerung kann den Einsatz mehrerer Kompressoren koordinieren und Betriebsstunden verteilen. Das unterstützt eine auf die Anlage abgestimmte Wartungsplanung. Mögliche Energieeinsparungen hängen von Lastprofil, Druckniveau und Anlagenkonfiguration ab.

Varianten und Funktionsumfang

Die ES-Baureihe umfasst unterschiedliche Steuerungsvarianten. Je nach Ausführung und Anlagenkonfiguration stehen eine Sequenzsteuerung oder eine volumenstromabhängige Regelung mit Prioritätsmanagement und bedarfsabhängiger Geräteauswahl zur Verfügung.

Weitere Funktionen können die Einbindung von Turbomaschinen und Hilfsgeräten, die Protokollierung von Betriebsdaten und die Fernüberwachung umfassen. Welche Funktionen für Ihre Anlage geeignet und verfügbar sind, wird bei der Auswahl der Steuerung abgestimmt.